Der Herbst stand in diesem Jahr beim Turnverein Trubschachen schon etwas früher vor der Tür – zumindest optisch. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit präsentierten sich die Wälder bereits in herbstlicher Kulisse, als sich die 14-köpfige Turnerschar auf den Weg machte. Das Ziel des diesjährigen, leicht vorgezogenen Herbstausflugs: das wunderschöne, aber überraschend hügelige Baselbiet.
Los gings am Freitagabend mit der Ankunft am Bahnhof in Sissach. Um den Staub der Anreise abzuschütteln, genehmigte sich die Truppe zuerst einen erfrischenden Welcome-Drink in der Lounge 11. Gut gelaunt dislozierte die Schar anschliessend in den idyllischen Garten von Vanessa Bigler und Stephan Imhof. Bei saftigem Grillgut, packenden Ping-Pong-Rundläufen und anregenden Gesprächen verging die Zeit wie im Flug, bis schliesslich die Nacht hereinbrach.
Das Nachtlager wurde kurzerhand strategisch auf dem gesamten Grundstück verteilt. Die Nachtruhe verlief allerdings nicht für alle ganz reibungslos. Da Omelli, die Katze ganz erfreut war, dass mal jemand bei ihr übernachtet und diese Freude unterstrich sie mit lautem Gemauze.
Frisch gestärkt zogen wir am Samstagmorgen um halb neun los, um den Zug nach Buckten zu erwischen. Von dort aus startete die sportliche Mission. Der Weg führte steil hinauf zur historischen Ruine Homburg in Läufelfingen. Nach diesem ersten Aufstieg wartete im Bad Ramsach der wohlverdiente erste Zwischenstopp. Nach einer weiteren Etappe und einer stärkenden Verpflegungspause beim zweiten Zwischenstopp, wurde das finale Ziel ins Visier genommen – die Sissacher Fluh.
Leicht überhitzt, staubtrocken und zum Teil etwas müde erreichte die Truppe schliesslich den Gipfel. In den hinteren Reihen wurde gemunkelt, dass einige Turner vor lauter Durst innerhalb von nur zehn Minuten zwei Liter Wasser getrunken haben.
Nach einem ausgiebigen Nachmittagsessen ging es schliesslich wieder hinunter ins Tal. Dort wartete bereits ein herrlich kühles Getränk und eine kalte Dusche auf die erschöpften Turnenden.
Ein riesiges Dankeschön geht an alle, die dabei waren– und vielleicht etwas unterschätzte – hügelige Baselbiet bezwungen haben!
