Unsere Reise begann am Samstagmorgen um 6.30 Uhr am Bahnhof Trubschachen. Via Bern und Milano ging es mit dem Zug nach Torino, wie Turin auf Italienisch heisst. Obwohl die Fahrt sehr lange andauerte, war es trotzdem sehr kurzweilig, denn dank unserem Präsidenten hatten wir immer etwas zu essen und trinken. Kurz nach dem Mittag kamen wir in unserem Hotel an. Nach dem anschliessenden Mittagessen ging es weiter mit einer Führung durch die Altstadt von Turin, geführt von Patrick Locher. Unterwegs haben wir einige spezielle Orte, wie das Baumhaus-Haus, gesehen, dank dem Fachwissen von Patrick L. Neues über Torino erfahren und auch viele verschiedene Cafés und kleine Lokale getestet. Nach einem erneuten Zwischenstopp im Hotel machten wir uns auf zum Restaurant fürs Abendessen. Nach einigen Umwegen kamen wir an. Insgesamt verbrachten wir dann etwa 3 Stunden dort. Bis alle ungefähr wussten was sie überhaupt bestellen, dann bis alle ihre Antipasti, Primi und Secondi erhalten haben, verging eine lange Zeit, nur das Dessert war schnell da. Die lange Warterei war vor allem für Schumi eine Tortur, denn weil er nicht schnell genug reagierte, hatte Christine bereits sein Primi verdrückt und so musste er sehr lange warten und zuschauen wie alle ihr Essen verschlangen. Mit einem Kamikaze-Bus fuhren wir wieder Richtung Hotel um dort in der Nähe noch etwas die Nachtszene von Turin zu erleben. Jedoch war diese nicht sehr ausgeprägt und es dauerte noch eine Weile, bis man ein geeignetes Lokal gefunden hat.
Am nächsten Morgen ging es um 8.30 Uhr bereits los. Etwas ausserhalb der Stadt fuhren wir mit einer Zahnradbahn auf einen Hügel um die Aussicht und eine alte Kirche zu bestaunen. Nach einer kurzen Rückfahrt war schon wieder Mittagessen angesagt. Wenn wir schon in Italien waren wollten wir auch eine Pizza haben, doch es war nicht ganz so einfach eine Pizzeria zu finden wie man meinen könnte. Nach dem Mittagessen nahm Thomas Merz bereits Abschied von uns, denn er ging direkt in die Ferien. Die restliche Zeit bis zur Rückfahrt verbrachten wir noch mit ein bisschen Shopping. Um 16 Uhr ging es wieder Richtung nach Hause. In Mailand mussten wir noch etwa eine Stunde auf unseren Anschlusszug warten. Deshalb bestellte man noch ein Birra grande. Und wie gross dieses war, nämlich einen ganzen Liter. Auch der Preis anschliessend war sehr grande, stolze 20 Euro. Nach diesem Stopp ging es wieder zurück in die Schweiz. Bis wir um 22.15 Uhr in Trubschachen ankamen.
Rückblickend war es sehr interessant mit dem TV mal ins Ausland zu gehen. Es gab einige witzige Momente, bei denen viel gelacht wurde. Ein grosses Dankeschön geht an die beiden Organisatoren Patrick Locher und Michele Corti, die eine tolle Reise für uns vorbereitet haben.
MÜV
